ALENTEJO

SCHAUPLATZ:

Alentejo Region

INHALT:

Kultur und Geschichte

HÖHEPUNKTE:

Évora, Korkregion, Wein und Stausee

DAUER:

8 tägige Standortreise

DATUM:

Ganzjährig

  • Der Alentejo ist eine vom Tourismus bisher weitestgehend außer Acht gelassene Region, die sich vom Atlantischen Ozean bis an die Grenze zu Spanien erstreckt. Das Bild der einsamen Landschaft wird von weiten Feldern, Olivenbäumen und Korkeichenhainen beherrscht. Die zahlreichen Weinfelder zeigen, dass auch der Anbau von Wein in diesem Gebiet eine gewichtige Rolle spielt. Im Alentejo, der Region im Innern des Landes, bestimmen Sonne, Hitze und weite Ebenen mit golden im Wind wogenden Weizenfeldern das Bild. Hier und dort erhebt sich ein von mächtigen Mauern umschlossenes Städtchen, auf den Hügeln erinnern Burgen an Kämpfe und Eroberungen, in den Häusern und Gärten spürt man den maurischen Einfluss, der diese Gegend prägt.
     
    1. TAG: „BEM-VINDO A PORTUGAL" - ANREISE LISSABON UND FAHRT NACH ÉVORA (A)
    In Lissabon angekommen werden die Gäste vom unser Deutschsprachigen Guide im Empfang und genommen und persönlich begrüßt. Über eine der längste Brücke Europas, die Vasco-da-Gama-Brücke geht die Fahrt durch ein dünn besiedeltes Gebiet durch die Provinz Alentejo geht es weiter durch eine sanfte, unendlich scheinende Landschaft, bis Sie schließlich Ihr Tagesziel Évora erreichen. Die von der UNESCO als Weltkulturerbe erklärte Stadt erstreckt sich malerisch auf einer Anhöhe und zählt zu den bedeutendsten Kunst- und Kulturstädten Portugals.
     
    2. TAG: ÉVORA DIE UNESCO STADT (F/A)
    Am Morgen besuchen Sie die historische Stadt Évora ist die ganz und gar maurisch geprägte Hauptstadt der Provinz Alentejo.  Sie wurde wegen ihres schönen geschlossenen Stadtbildes 1986 von der UNESCO zum Weltkulturdenkmal erklärt.
     
    Die Stadt erstreckt sich malerisch auf einer Anhöhe und zählt zu den bedeutendsten Kunst- und Kulturstädten Portugals. Als einziges erhaltenes Beispiel eines römischen Tempels auf der Iberischen Halbinsel gilt das Wahrzeichen Évora, der Diana Tempel. Sie besuchen außerdem die Kirche von S. Francisco mit ihrer skurrilen „Knochenkapelle“ und den Arkaden gesäumten Praça do Giraldo, das urbane Zentrum dieser kleinen Stadt und Bühne allen Geschehens.
     
    Anschließend verlassen wir die Stadt und besuchen die Fundação Eugénio de Almeida, wo ursprünglich die weltbekannten Cartuxa und Pêra Manca Weine herstammen. Dort werden wir den alten Weinkeller besuchen und eine entspannte Weinprobe haben.
     
    3. TAG: DER NÖRDLICHE ALENTEJO (F/A)
    Nach einem reichhaltigen Frühstück machen Sie Bekanntschaft mit den schönsten und interessantesten Orten im nördlichen Alentejo. Abfahrt durch die idyllische Landschaft von Alentejo, dem landschaftlich reizvollen Herz Portugals.
     
    Mit seinen weiten Naturlandschaften ist diese Region nicht nur ein Naturparadies, sondern auch Hochburg der portugiesischen Pferdezucht Alter Real „Real“ bedeutet „königlich“ – und genauso kommen auch diese Pferde daher: stolz, elegant, kraftvoll.  Dem ersten Teil ihres Namens verdanken die Alter Reals ihrem Heimatgestüt Alter do Chão in Portugal, nahe der spanischen Grenze. Dieses Gestüt kann auf eine lange Tradition zurückblicken, denn gegründet wurde es bereits Mitte des 18. Jahrhunderts. König João V. höchstpersönlich war es damals ein Anliegen, dass er bei Hofe besonders edle, rassige Pferde präsentieren konnte.
     
    Nach den Besuch geht die Fahrt weiter  zur der Festungsort Castelo de Vide lohnt aufgrund seiner mittelalterlichen Atmosphäre eigentlich einen längeren Aufenthalt, aber Sie sollten zumindest einmal zur Burg hoch laufen, durch das gut erhaltene jüdische Viertel und aufs Geratewohl durch die blumengeschmückten Gassen spazieren.
     
    Ein Muss: Der Festungsort Marvão ist ein Schmuckstück… Im alles überragenden Festungsort Marvão, dem „Adlernest“, das fast auf 900 Metern Höhe im São Mamede Gebirge liegt, genießen Sie einen phänomenalen Ausblick auf die weiten Ebenen des Alentejo und das zum Greifen nahe liegende Spanien.
     
    4. TAG: ALQUEVA & MOURA (F/A)
    Heute machen Sie Bekanntschaft mit dem größten Stausee Europas – Wo das Land zu Wasser wurde, und das Wasser zu einem Meer von Möglichkeiten. In dem wasserarmen Alentejo hat die Staumauer von Alqueva, die im Guadiana zwischen Moura und Portel errichtet wurde, den größten von Menschenhand geschaffenen See Europas entstehen lassen. Eine gewaltige Wasserfläche breitet sich über 250 Quadratkilometer und mehr als 80 Kilometer des ehemaligen Flusslaufs aus, wobei die Ufer mit ihren unzähligen Buchten eine Länge von 1160 Kilometern erreichen. 
     
    Einen ersten Überblick über die Ausmaße des Sees, oder besser gesagt einen kleinen Teil davon, können Sie sich in Monsaraz verschaffen. Dieses wunderbare mittelalterliche Städtchen, das komplett von einer Burgmauer eingegrenzt ist, hat sich seinen jahrhundertealten Charme bewahrt und bietet phänomenale Ausblicke auf den Alqueva und die Weiten des Alentejo.
     
    Eine stündige Bootsfahrt in Alqueva, um zu entspannen und die schöne Naturlandschaft zu genießen Sie und im Anschluss findet ein Picknick mit See Blick statt. Sicherlich werden Sie auch nicht die Weinproben bei einigen der bekanntesten Weingüter des Alentejo vermissen wollen!
     
    Weiterfahrt in die Region zum Weingut Herdade do Esporão. Die Ursprünge der Herdade do Esporão und ihrer Tradition in der Weinherstellung gehen zurück bis in das Bronzezeitalter. Bei einer Verkostung können Sie die edlen Tröpfchen probieren.
     
    5. TAG: ESTREMOZ - VILA VIÇOSA - ELVAS (F/A)
    Am Vormittag entdecken wir Estremoz, ein befestigtes Städtchen, sehr typisch Alentejo und wohl eine der schönsten Ortschaften dieser Region, welches durch die Jahrhunderte eine wichtige Rolle in der portugiesischen Geschichte spielte. Estremoz besteht aus zwei Stadtteilen. Der ältere wird von einer Burg dominiert. Sie ist umgeben von einer mittelalterlichen Altstadt mit schmalen Gassen und typischen Häusern. Außerhalb der Stadtmauern befindet sich der moderne Teil der Stadt.
     

    Vila Viçosa ist berühmt für die großen, weißen Marmorhäuser und den riesigen Palast am Ortsrand, der noch bis Anfang des 20. Jh. beliebte Sommerresidenz der königlichen Familie war. An der Weinstraße des Alentejo liegt mit Borba einer der bedeutendsten Weinorte der Region. Die Fahrt geht weiter nach Elvas, der alten Festungsstadt, nur 12 Kilometer von der spanischen Grenze entfernt. Die Stadt ist sternförmig angelegt und liegt inmitten einer der größten erhaltenen Bollwerk-Befestigungsanlagen. Diese, wie auch der gesamte historische Ortskern, stehen auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.

    Anschließend kehren wir zum Übernachtungsort Évora zurück, ohne vorher ein Abstecher in eine Korkfabrik zu machen. Die Besichtigung der Fabrik Cortiçarte ist absolut empfehlenswert. Unser Gastgeber Joaquim Caeiro informierte uns zunächst sehr ausführlich über das Material Kork, die Herstellungsprozesse und Produkte, danach führte er uns durch die Fabrik. Noch nie waren Portugals Korkeichen und selbstverständlich Portugals Korkproduzenten so wichtig wie heute! Portugals Korkeichen sind einzigartig auf der ganzen Welt und nehmen von den CO2 Abgasen Portugals 5 % auf. Amorim schafft den Portugiesen mit dem Korkexport ca. 25 Tonnen CO2 vom Hals, wobei 46% des betrieblichen Energiebedarfs aus Biomasse gewonnen werden. Flaschenkorken sind die bekanntesten Gegenstände aus Kork, aber es gibt viele Artikel aus Kork: Modeaccessoires, Kleidung, Schuhe, Möbel und Bodenbeläge oder Wandverkleidungen und vieles mehr. Isolierung, die von der NASA verwendet wurde. Das portugiesische Unternehmen Corticeira Amorim ist einer der Hauptpartner bei der Lieferung von Isolierlösungen für die NASA.
     
    6. TAG: LISSABON DIE WEISSE STADT (F/A)
    Lissabon glänzt mit viel Liebe zum Detail.
    Mit seiner innovativen Architektur, Bandbreite Charakter-voller Locations sowie der Koexistenz von Business, Kultur und Lebensart bietet Lissabon ein fassettenreiches Spektrum.
     
    Erleben Sie Vergangenheit und Gegenwart einer faszinierenden Metropole.
    Nach dem Frühstück startet mit Charm & Styl die Stadtbesichtigung an der Praça Marques de Pombal, entlang der Avenida da Liberdade bis zum Rossio, Hauptplatz in der “Baixa” - Lissabons und Einkaufsviertel mit den berühmten Straßencafés.
     
    Am Rossio Platz angekommen wird Ihnen unser Reiseführer erzählen wie die Stadt im 18. Jahrhundert wegen eines Erdbebens zerstört wurde. Aus den Ruinen Lissabons, 1755 vom Erdbeben zerstört, schuf der Marques de Pombal ein völlig neues Zentrum. Zwischen der repräsentativen Praça do Comércio am Tejo und dem geschäftigen Hauptplatz Rossio entstanden Straßenzüge im Schachbrettmuster. Die gleichförmigen, klassizistischen Gebäude wurden nach den jeweiligen Ladeninhabern und Handwerkern benannt.
     
    Den restlichen Nachmittag dürfen Sie ganz nach Ihrem Vorstellung verbringen.
    Es locken hippe Boutiquen und urige Kolonialläden, die bei einen Shoppingbummel erkundet werden möchte. Oder Sie lassen das bunte Treiben auf den Straßen und Plätzen einfach in einem Straßencafé auf sich wirken.
     
    Oder Sie haben die Möglichkeit, an folgenden Aktivitäten teilzunehmen.
    In Anschluss an die Stadtführung empfehlen wir Ihnen eine Petiscos (Tapas) – Tour ca. 1 -Stunde und Probieren Sie typischen Spezialitäten in traditioneller Lokalen.
     
    7. TAG: SCHLÖSSER & PALÄSTE: SINTRA UNESCO WELTKULTURERBE (F/A)
    Das köstliche Hotelfrühstück hat die Sie optimal gestärkt für das Ausflug.
    Ausflug nach Sintra, der ehemaligen Sommerresidenz der portugiesischen Monarchen.
    Seiner üppigen Vegetation, dem ungewöhnlich milden Klima und seinen herrlichen Gärten hat dieser Ort die Tatsache zu verdanken, dass früher die Könige und der Hochadel hier ihre Sommer verbracht oder sich sogar ganz niedergelassen haben. Besichtigt wird der einstige Königspalast mit seinen prachtvollen Sälen, wobei der Elstern - und der Schwanensaal als die schönsten der Räumlichkeiten bezeichnet werden.
     
    Immer an der Küste entlang führt die Fahrt zum den westlichsten Punkt Europas – Cabo da Roca, wo Sie einen kurzen Fotostopp machen.
    Stadteinwärts halten Sie beim „Höllenschlund“ Boca do Inferno, einer Felsplattform über der tosenden See, und erreichen anschließend den Fischerort Cascais, wo am Hauptplatz vor dem Fischmarkt die bunt bemalten Fischerboote liegen.  Einer der beliebtesten, nobelsten Badeorte an der Lissabonner Küste. In Anschluss fahren wir entlang der Küste von Estoril nach Lissabon zurück, wo wir eine Panoramasicht auf das Casino und die Gärten dieser "portugiesischen Riviera" haben.
     
    Den restlichen Nachmittag dürfen Sie ganz nach Ihrem Vorstellung verbringen.
     
    Oder Sie haben die Möglichkeit am Nachmittag an einem Ausflug teilzunehmen. 
    Die glorreichen Entdeckungen von über 500 Jahren katapultierten Belém plötzlich zum Rampenlicht der Weltgeschichte kennenzulernen. 
    Hier erfahren sie mehr über die Entdeckungsreisen und das portugiesische Imperium, einst des größten und einflussreichsten Europas. Am Tejo Ufer liegt das gigantische Padrão dos Descobrimentos (Panorama - Besichtigung).
     
    Anlässlich der portugiesischen Weltausstellung und dem 500. Todestag von Heinrich dem Seefahrer errichtet. Weiter direkt am Fluss liegt der Torre de Belém, das Wahrzeichen der Stadt. Seit dem Jahre 1983 gehört dieses Bauwerk zum Weltkulturerbe der UNSESCO.  Der Torre de Belém (außen Besichtigung) wurde auf einer Insel, die im Fluss Tejo, etwa 200 Meter vom Strand entfernt, gelegen ist erbaut. Im Jahre 1515 wurde der Bau des Torre de Belém in Auftrag gegeben und im Jahre 1521 wurde dieser fertiggestellt. Von hier sind es nur noch wenige Meter bis zur Praça do Império.
     
    Vor Ihnen liegt die imposante Anlage des Mosteiro dos Jerónimos - Hieronymus-Kloster (Kreuzgang Besichtigung), eines der schönsten Beispiele der manuelinische Dekorationskunst in Portugal und eine steinerne Erinnerung an Portugal goldene Ära und ein Juwel des manuelinische Baustils, welcher das Bindeglied von der Spätgotik zur Renaissance darstellt.
     

    Fakultative: Nach so viel Kultur und Geschichte ist der Gruppe ein kleiner Leckerbissen gegönnt: Um die Ecke, befindet sich die traditionsreiche Bäckerei die die berühmten Pasteis de Belém oder auch Pasteis de Nata genannt, erfunden hat. Es handelt sich um ein Gebäck aus Blätterteig, gefühlt mit einer Sahnecreme.

    8. TAG: „ADEUS PORTUGAL“ ABREISE LISSABON (F)
    Heute endet Ihre Reise, leider heißt es heute Abschied nehmen.
    Genießen Sie noch einmal ein letztes portugiesisches Café und die wärmende Sonne. 
    Der Bustransfer bringt die Gäste zum Flughafen, auch hier werden sie noch einmal von unserer Reiseleitung begleitet.
     
    Neben einem umfangreichen Angebotssortiment an Ausflugsprogrammen halten wir für Sie nach Ihren Vorstellungen maßgeschneiderten Programme für Ihre persönlichen Reisewünsche.
    • Gocars, Segway, Tuk-Tuk, Tram und Bike Touren
    • VW Käfer Cabrio Tour durch zauberhafte Landschaften
    • Segelregatta, Segeltörn, Speedboot – Touren
    • Jeep – Touren
    • Helikopter Rundflüge
    • Pastel de Nata Workshop
    • Petiscos (Tapas) – Tour
    • Koch Erlebnis
    • Kachel – Malaction
    • Bade Vergnügung an der Küste Lissabons
    • Backstage-Führung durch das Ozeanarium
  • Enthaltene Leistungen:
    • Deutschsprachige Reiseleitung
    • Ausflüge in modernen Reisebus
    • 7x Übernachtung im Mittelklasse Landes Kategorie
    • 7x Frühstücksbuffet im Hotel Restaurant
    • 7x Halbpension als 3-Gang-Abendessen oder Buffet (ohne Getränke)
    • Bootstour am Stausee
    • Kork Fabrik Besichtigung
    • Besichtigung laut Programmbeschreibung
    • Die angegebenen Preise sind inklusive aller portugiesischen Taxe und Mehrwertsteuer
    Unterkunft:
    • 5x Übernachtung in Évora oder in Elvas
    • 2x Übernachtung in Lissabon
    Eintritte:
    • Knochenkapelle in Évora
    • Burg São Jorge in Lissabon
    • Königspalast in Sintra
    Degustation:
    • Weingut Besichtigung inklusive Degustation
    Nicht inkludiert:
    • Ortstaxen eventuelle Eintritte - sofern im Leistungstext nicht angeführt
    • Persönliche Ausgaben

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